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Schrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel, 1935
Elisabeth Meier BernasconiErnst MumenthalerOtto Meier
Schrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel
Elisabeth Meier Bernasconi, Ernst Mumenthaler, Otto Meier,

Schrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel,
1935

Elisabeth Meier BernasconiErnst MumenthalerOtto Meier
*2006
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • 3M – Mumenthaler Meier Möbel Elisabeth Meier Bernasconi Ernst Mumenthaler Otto Meier Schrank
  • 3M – Mumenthaler Meier Möbel Elisabeth Meier Bernasconi Ernst Mumenthaler Otto Meier Schrank
  • 3M – Mumenthaler Meier Möbel Elisabeth Meier Bernasconi Ernst Mumenthaler Otto Meier Schrank
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Die 3M-Möbel aus Basel gelten als frühe Beispiele funktionaler Behältermöbel. Sie sind leicht, sparsam im Materialverbrauch und können günstig produziert werden. Als kubische Elemente lassen sie sich beliebig addieren, ihre Metallfüsse sorgen für einen gewissen Abstand des Behälters zum Fussboden und erleichtern so dessen Reinigung.

1928 veranstaltete das Zürcher Kunstgewerbemuseum im Rahmen der Ausstellung Das neue Heim II einen Wettbewerb für zeitgemäss-einfache Möbel. Die jungen Basler Architekten Ernst Mumenthaler (1901–1978) und Otto Meier (1901–1982) – handwerklich und künstlerisch begabte Absolventen der Gewerbeschule Basel – überzeugten das Preisgericht mit der Addierbarkeit ihrer normierten Schrankmöbel. Deren zwölf Zentimeter hohe Metallfüsse erlaubten zudem eine leichte Reinigung der Zimmer. So wurden die auf den ersten Blick spröden Möbelstücke gleichsam zu Sinnbildern für das Neue Bauen, das auf Funktionalität und Hygiene geradezu versessen war. Nach 1933 entstanden im Umkreis der beiden Wohnbedarf-Geschäfte in Basel und Zürich leichte Billigvarianten zu den aus Tischlerplatten hergestellten Basler 3M-Möbeln (3M für Mumenthaler, Meier und Möbel) und den von Max Ernst Haefeli entwickelten, in vielen Punkten verwandten Zürcher Inkombi-Schränken. Mumenthaler und Meier verwendeten für ihre Drei-Kantstabil genannte Version eine Rahmenkonstruktion aus tannenen Dreikanthölzern, die sie mit dünnen Sperrholzplatten beplankten. Selbst die Tablare bestanden aus Leichtsperrholz, sodass sich das Gewicht, der Materialverbrauch und auch der Preis bei gleich-bleibender Stabilität reduzieren liessen. Die Höhe des abgebildeten Grundelements – des Kleiderschranks Typ 1 – entsprach der doppelten Breite. Die addierbaren und stapelbaren Elemente waren auch in halber Breite und in halber Höhe erhältlich. (Arthur Rüegg)

Kleiderschrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel, Ausführung Drei-Kantstabil, 1935
Entwurf: Ernst Mumenthaler, Otto Meier, Elisabeth Meier Bernasconi
Herstellung: Möbelwerkstätte 3M, Basel, CH
Material/Technik: Leichtsperrholz, lackiert; Stahlrohr, verchromt (Füsse)
168 x 84 x 51 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), 100 Jahre Schweizer Design, Zürich 2014, S. 70.

Ursula Suter, «Mumenthaler und Meiers ‹3m-Möbel›: das erste Schweizer Schrankprogramm mit Typenmöbelcharakter», in: Rüegg, Arthur / Tropeano, Ruggero (Hg.), Wege zur «Guten Form». Neun Beiträge zur Geschichte der Schweizer Produktgestaltung, Basel/Boston/Berlin 1995.

Legendeno

Kleiderschrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel, Ausführung Drei-Kantstabil, 1935, Entwurf: Ernst Mumenthaler, Otto Meier, Elisabeth Meier Bernasconi
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Innenansicht, Kleiderschrank, 3M – Mumenthaler Meier Möbel, 1935, Entwurf: Ernst Mumenthaler, Otto Meier, Elisabeth Meier Bernasconi
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Gewerbemuseum Basel – Ausstellung Typenmöbel, 1929, Schweiz, Gestaltung: Ernst Mumenthaler
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungsansicht, Innenraum mit 3M-Möbel, Ausstellung Typenmöbel, 1929, Gewerbemuseum Basel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK