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Plakat, Netto – Nichts als Inhalt, 1994
Georg Staehelin
Plakat, Netto – Nichts als Inhalt,
Georg Staehelin,

Plakat, Netto – Nichts als Inhalt,
1994

Georg Staehelin
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Netto – Nichts als Inhalt Georg Staehelin
  • Netto – Nichts als Inhalt Georg Staehelin
  • Netto – Nichts als Inhalt Georg Staehelin
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Als Eyecatcher auf Ausstellungsplakaten funktioniert in der Regel ein besonders attraktives Exponat der Schau. Mit seinen Typoplakaten für das Museum für Gestaltung Basel verfolgte Georg Staehelin (geb. 1942) einen radikal anderen Weg und prägte damit in den 1990er-Jahren den visuellen Auftritt der Institution.

1988 begann Georg Staehelins Zusammenarbeit mit dem Museum für Gestaltung Basel, für das er in den folgenden Jahren mehr als 20 Plakate gestaltete. Sie alle verbindet eine rein typografische Umsetzung der Inhalte, da zum Zeitpunkt der Auftragsvergabe noch keine Exponate feststanden. Einzig die Ausstellungstitel waren Staehelin jeweils bekannt und boten ihm die Gelegenheit zur freien, spielerisch-experimentellen Interpretation auf formaler Ebene. Auf diese Weise fand er zu subtilen, intelligenten Lösungen.
Für die Ausstellung Netto – Nichts als Inhalt entnimmt Staehelin dem vertikal gesetzten Wort «Netto» buchstäblich seinen Kern, sodass eine Leerstelle zurückbleibt. Der entfernte Inhalt aus Schenkel und Stamm der Lettern findet sich in Weiss auf der rechten Bildhälfte wieder: Die Reihung der horizontalen Balken gliedert die Informationen der Ausstellung. Staehelins Typoplakat wirkt auf den ersten Blick wie eine abstrakte Komposition, folgt aber höchst präzisen Prämissen. (Bettina Richter)

Plakat, Netto – Nichts als Inhalt, 1994
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: Georg Staehelin
Auftrag: Museum für Gestaltung Basel, CH
Material / Technik: Siebdruck
128 × 90.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Claude Lichtenstein (Hg.), Spielwitz und Klarheit. Schweizer Architektur, Grafik und Design, 1950–2006, Baden 2007.

Museum für Gestaltung Zürich, Bettina Richter (Hg.), Hamburger–Staehelin, Poster Collection 29, Zürich 2017.

Biografieo
Georg Staehelin
Georg Staehelin
*1942 in Basel

Georg Staehelin besuchte von 1959 bis 1963 die Fachklasse für Grafik an der Allgemeinen Gewerbeschule (AGS) Basel. Zu seinen Lehrern zählten unter anderen Armin Hofmann und Emil Ruder, deren Denkweisen ihn stark beeinflussten. Nach dem Diplom arbeitete er in den 1960er-Jahren in verschiedenen Büros, zunächst im Atelier von Gérard Ifert in Basel und Paris, dann bei der Designagentur Total Design in Amsterdam, gefolgt vom Studio Crosby/Fletcher/Forbes in London. 1969 baute Staehelin das Zürcher Studio von Pentagram Design auf, das er bis 1977 auch leitete. Seit 1977 führt er ein eigenes Studio in Ottenbach bei Zürich. Von 1977 bis 1990 war Staehelin als Lehrer in der Fachklasse für Fotografie an der Schule für Gestaltung Zürich tätig. Zu den bedeutenden Arbeiten in seinem Schaffen gehören Corporate Designs für Bally International, das St. Galler Modeunternehmen Akris, die Wohnbedarf AG Zürich, den Möbelhersteller Lehni sowie Plakate für die Museen für Gestaltung Basel und Zürich. Die Drucksachen Staehelins sind rhythmisch strukturiert und akzentuiert, sie bestechen durch ihre klare Organisation von Typografie, Farben und Flächen. Bisweilen steigert er die Präzision seiner Arbeiten für eine maximal verdichtete Aussage durch subtile und überraschende Eingriffe in die gewohnten Wirkungsmuster der Typografie. Staehelins Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem bei den Wettbewerben «Die schönsten Schweizer Bücher» und «Schweizer Plakate des Jahres». An der 16. Plakat-Biennale Warschau 1998 wurde Staehelin mit Gold prämiert. (Andrea Eschbach)

Quelle:

CV von Georg Staehelin

Claude Lichtenstein (Hg.), Spielwitz und Klarheit. Schweizer Architektur, Grafik und Design, 1950–2006, Baden 2007.

Porträt Georg Staehelin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK / Fotografie: Melchior Imboden

Legendeno

Plakat, Netto – Nichts als Inhalt, 1994, Schweiz, Gestaltung: Georg Staehelin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Der Zuschauer, 1993, Schweiz, Gestaltung: Georg Staehelin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Geräusche, 1993, Schweiz, Gestaltung: Georg Staehelin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Donation: Georg Staehelin

Plakat, Licht, 1990, Schweiz, Gestaltung: Georg Staehelin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK