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Plakat, Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle, um 1900
O'Galop (Marius Rossillon)
Plakat, Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle
O'Galop (Marius Rossillon),

Plakat, Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle,
um 1900

O'Galop (Marius Rossillon)
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle O'Galop (Marius Rossillon) Plakat
  • Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle O'Galop (Marius Rossillon) Plakat
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Das Michelin-Männchen Bibendum gehört zu den weltweit bekanntesten und langlebigsten Markenpersönlichkeiten. Wenngleich gemäss einer Anekdote den Firmengründern und Brüdern André (1853–1931) und Édouard Michelin (1859–1940) die Idee für die originelle Werbefigur kam, erstaunt es dennoch, dass der eigentliche Schöpfer des Bibendum, O’Galop (1869–1946), heute kaum mehr bekannt ist.

Als die Brüder Michelin bei der Weltausstellung 1894 in Lyon einen in weisse Stoffhüllen gekleideten Reifenstapel sahen, ergänzten sie diesen im Geiste mit Gliedmassen und erkannten ihre Werbefigur. Den lateinischen Trinkspruch Nunc est bibendum («Nun lass uns trinken») erinnerten sie von einem Plakat, das einen dicken Bayern mit erhobenem Bierglas zeigt. In O’Galop, der damals vor allem als Karikaturist für zahlreiche satirische Zeitschriften tätig war, fanden sie ihren Mann. Dass dieser später zu einem Pionier des Trickfilms werden sollte, erstaunt kaum, wenn man seine gelungene bildliche Übersetzung der Idee der Michelin-Brüder sieht. 1898 schuf O’Galop ein erstes Plakat, das wenig später nochmals variiert wurde: Bibendum prostet uns zu, im erhobenen Glas Scherben, während Nägel und weitere metallene Gegenstände vor ihm auf dem Tisch ausgebreitet sind. Der Slogan «Der Michelin-Reifen schluckt jedes Hindernis» erklärt die Darstellung. Mit deprimierten Mienen leisten ihm seine Tischgenossen Gesellschaft, Verkörperungen der Hauptkonkurrenten Michelins, Dunlop und Continental. Neben dem prallen Bibendum sehen sie armselig aus, ist doch alle Luft aus ihnen entwichen. In späteren Jahren veränderte sich das Michelin-Männchen, verlor an Gewicht und bestand bald statt aus 40 nur noch aus 26 Reifen. Auch auf die geliebte Zigarre musste es in Zeiten von Antiraucherkampagnen verzichten. Bis heute überlebt hat Bibendum aber wohl gerade auch aufgrund dieser seiner Wandlungsfähigkeit. (Bettina Richter)

Plakat, Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle, um 1900
Erscheinungsland: Frankreich
Gestaltung: O'Galop (Marius Rossillon)
Auftrag: Michelin, Clermont-Ferrand, FR
Material/Technik: Lithografie
163 x 125 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Legendeno

Plakat, Nunc est bibendum – Le pneu Michelin boit l'obstacle, um 1900, Frankreich, Gestaltung: O'Galop (Marius Rossillon)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Le meilleur – Le moins cher – Pneu Vélo Michelin, um 1900, Frankreich, Gestaltung: O'Galop (Marius Rossillon)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Werbefigur (Grundentwurf), Bibendum,1898, Gestaltung: O'Galop (Marius Rossillon), Produktion: Michelin, Clermont-Ferrand, FR
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK