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Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich, 2005
Martin Woodtli
Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich
Martin Woodtli,

Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich,
2005

Martin Woodtli
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
  • Play – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli Plakat
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Martin Woodtlis (geb. 1971) Plakate fesseln den Blick durch ihre komplexen Strukturen und den experimentellen Zugriff. Für die Ausstellung Play entwarf er ein mehrschichtiges dichtes Plakat, das den Titel in grossen Lettern in den Vordergrund rückt sowie durch seine kompromisslos leuchtende Farbigkeit auffällt und überzeugt.

Die Spielbegeisterung verbindet Gross und Klein. Dem Phänomen des Spiels widmete das Museum für Gestaltung 2005 eine eigene Ausstellung. Woodtli war 2004/05 für alle Werbemittel des Museums verantwortlich und entwarf eine Serie von fünf Ausstellungsplakaten sowie Einladungskarten. Dabei ging es darum, einerseits den seriellen Charakter der Plakate ohne ein allzu orthodoxes Regelprinzip hervorzuheben und damit die Identität des Museums zu stärken, andererseits aber auch die jeweiligen Ausstellungsinhalte eigenständig zu übersetzen. Variation und Standard waren folglich die Vorgabe, der Woodtli meisterhaft gerecht wurde. Die monumentalen dreidimensionalen Lettern des Ausstellungstitels sind hier gleichzeitig Würfel, deren Punkte ein Eigenleben gewinnen und über die Bildfläche tanzen. Kleine Spielfiguren finden sich ebenfalls wild verstreut in der Gesamtkomposition. Wolkenartige Gebilde, die auch durch die transparente Farbigkeit der Buchstaben hindurchscheinen, und die vom Zentrum ausgehenden Strahlen verbinden sich zu einer visuellen Explosion, die durch ihre Buntfarbigkeit noch stärker betört. Comicstyle und Pop-Art standen Pate und werden der Ausstellungsthematik gerecht, die Erwachsene wieder zu Kindern macht. Woodtlis ureigene Bildwelten verweigern sich einer rein funktionalen Grafiksprache. Sie entstehen aus einem vielfältigen gestalterischen Zugang, der das Experiment mit einer fast manischen Besessenheit verfolgt. Dabei werden auch alle Möglichkeiten des Siebdrucks ausgereizt. (Bettina Richter)

Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich, 2005
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: Martin Woodtli
Auftrag: Museum für Gestaltung Zürich, CH
Material/Technik: Siebdruck
128 x 89.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

http://www.swissdesignawards.ch/designprize/2007/martin-woodtli/index.html?lang=de

Biografieo
Martin Woodtli
Martin Woodtli
*1971 in Bern

Martin Woodtli absolvierte von 1990 bis 1996 eine Keramik- und Grafikausbildung an der Schule für Gestaltung Bern (SFGB) . Anschliessend studierte er Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule für Gestaltung und Kunst. Ab 1996 arbeitete Woodtli in der Subkultur, beispielsweise für den Kiosk durch Kunstkanal in Bern. 1998 zog Woodtli nach New York, wo er in den Büros der renommierten Grafiker David Carson und Stefan Sagmeister tätig war. Nach seiner Rückkehr gründete er 1999 in Zürich ein eigenes Atelier. In den 1990er-Jahren – noch während seines Studiums – entwarf Woodtli zahlreiche Einladungskarten für subkulturelle Galerien. Für das Magazin SoDA entstanden Editorials wie das Millenium Starter Kid. Woodtli machte sich innerhalb der internationalen Grafikszene rasch einen Namen und arbeitet seither für Kunde wie das Magazin Wired. Von November 2004 bis Ende 2005 gestaltete er alle Ausstellungsplakate des Museum für Gestaltung Zürich. Im Wettbewerb für die neue Schweizer Banknotenserie erhielt er für seinen Entwurf 2005 den zweiten Preis und eine Einladung in die Endrunde. Seit 2000 ist er AGI-Mitglied, seit 2001 Gastdozent an diversen Institutionen im In- und Ausland. Woodtli hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, so bereits 1999 den Eidgenössischen Preis für Design des Bundesamts für Kultur (BAK). 2007 wurden seine Serie von fünf Ausstellungsplakaten und die daraus abgeleiteten Einladungskarten aus dem Jahr 2005 für das Museum für Gestaltung Zürich mit dem Hauptpreis beim Design Preis Schweiz ausgezeichnet. Woodtli lebt und arbeitet in New York und Zürich.

Quelle:

CV von Martin Woodtli
www.designpreis.ch/?pageID=201&lng=de

Porträt Martin Woodtli
Abbildung: Martin Woodtli / Fotografie: unbekannt

Legendeno

Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Trickraum – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Take away – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Sportdesign – Museum für Gestaltung Zürich, 2004, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Einladungskarte, Trickraum – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Andruck Einladungskarte, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK