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Klapptisch, Move it, Prototyp, 1995
Alfredo HäberliChristophe Marchand
Klapptisch, Move it, Prototyp
Alfredo Häberli, Christophe Marchand,

Klapptisch, Move it, Prototyp,
1995

Alfredo HäberliChristophe Marchand
*2022
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Move it, Prototyp Alfredo Häberli Christophe Marchand Klapptisch
  • Move it, Prototyp Alfredo Häberli Christophe Marchand Klapptisch
  • Move it, Prototyp Alfredo Häberli Christophe Marchand Klapptisch
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Interview mit Alfredo Häberli
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Schon bald nach ihrer Ausbildung an der Zürcher Schule für Gestaltung entwickelten Alfredo Häberli (geb. 1964) und Christophe Marchand (geb. 1965) einen ausgeklügelten Klapptisch im Geist der Schweizer Stahlrohrmoderne. Er lässt sich leicht bewegen, addieren und ineinander geschoben platzsparend lagern.

Nach ihrer Ausbildung an der Schule für Gestaltung Zürich gründeten Alfredo Häberli und Christophe Marchand 1993 ein Studio für Design und Produktentwicklung. Weil sie Bruno Munari, Enzo Mari und Charles Eames bewunderten, gestalteten sie nützliche Gegenstände, die dennoch verspielt oder witzig sein durften, und schenkten den funktionalen Details viel Aufmerksamkeit. Häberli und Marchand suchten früh die Zusammenarbeit mit internationalen Herstellern. Durch Heinz Ryffel (geb. 1947) und seine Produktions- und Vertriebsfirma Sele2 kamen sie in Kontakt mit Thonet. Gesucht war ein mobiler Tisch für temporäre Einsätze. Move it aus Stahlrohr und Vollkern-Schichtstoff kann als Hommage an die Schweizer Stahlrohrmoderne der 1930er-Jahre gelesen werden. So etwa wird der Klapptisch von Werner Max Moser (1932) nach dem Aufklappen der Tischplatte zusammengelegt. Move it löst das Lagerungsproblem aber nicht mit einer faltbaren Tragkonstruktion, sondern hält das Tischblatt mit einer Gasdruckfeder in der vertikalen Position, um platzsparend ineinander geschoben zu werden. Für dieses «seitliche Stapeln» war der Stuhl Aluflex von Armin Wirth (1903–1992) Vorbild. Stabil wird der Rahmen erst dank speziell entworfener Kunststoffklemmen. Die in fünf Farben produzierte Tischplatte bietet Platz für vier Personen, lässt sich aber beliebig addieren und eignet sich so für den privaten Bereich ebenso wie für öffentliche Räume. (Renate Menzi)

Klapptisch (Prototyp), Move it, 1995
Entwurf: Alfredo Häberli, Christophe Marchand
Herstellung: Gebrüder Thonet GmbH, Frankenberg, DE
Material/Technik: Vollkern-Schichtholz, belegt; Stahlrohr, pulverbeschichtet
74.5 × 80 × 80 cm
Dauerleihgabe: Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur Bern
Literaturo

Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), 100 Jahre Schweizer Design, Zürich 2014, S. 322.

Irene Meier, «Tisch ‹Move-it, 1996. Alfredo Häberli und Christophe Marchand›, 1996», in: Rüegg, Arthur (Hg.), Schweizer Möbel und Interieurs im 20. Jahrhundert, Basel/Boston/Berlin 2002, S. 292f.

Legendeno

Klapptisch (Prototyp), Move it, 1995, Entwurf: Alfredo Häberli, Christophe Marchand, Herstellung: Gebrüder Thonet GmbH, Frankenberg, DE, Dauerleihgabe: Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur Bern

Klapptisch (Prototyp), Move it, 1995, Entwurf: Alfredo Häberli, Christophe Marchand, Herstellung: Gebrüder Thonet GmbH, Frankenberg, DE, Dauerleihgabe: Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundesamt für Kultur Bern
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Fotografie aus Katalog, Ineinandergeschobene Klapptische Move it, um 1995, Auftrag: Gebrüder Thonet GmbH, Frankenberg, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Modellreihe, Kunststoffklemmen Klapptisch Move it, um 1995, Entwurf: Alfredo Häberli, Christophe Marchand
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK