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Punkt, Punkt, Komma, Strich …
Adrien Rovero
Punkt, Punkt, Komma, Strich …
Adrien Rovero,
*2106

Punkt, Punkt, Komma, Strich …

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
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MFGZ-2021-6Zi-Rovero-E-UT-1080p_Stereo.mp4

… fertig ist das Mondgesicht. Ich habe diesen Satz, den wir in der Schule im Deutschunterricht gelernt haben, immer gemocht. So wird das Lernen auf spielerische, funktionale und zeichnerische Weise möglich, denn es geht ja darum, das Gesicht des Mondes zu zeichnen, um sich die Worte zu merken. Dieser Satz resümiert trefflich meine Auswahl an Ausstellungsobjekten, weil er zeigt, wie Zeichen (hier typografische), die nicht in der gewohnten Weise angeordnet sind, einen spezifischen Ausdruck verleihen können, ähnlich wie die funktionalen Details bei einem Objekt. In diesem Sinne habe ich mir einen Spass daraus gemacht, Gegenstände auszuwählen, die einen besonderen Ausdruck haben, von ihrer Geometrie her eine runde Form aufweisen und deren Gestaltungsansatz, wie ich finde, ein spielerischer ist. (Adrien Rovero)

*2037 Kurt Thut, Scherenbett, Nr. 990

*2038 Moritz Schmid, Regal, Etage

Adrien Rovero, Punkt, Punkt, Komma, Strich … für die Ausstellung 6 Zimmer × 6 Positionen, 2021, Museum für Gestaltung Zürich. Video: schwarzpictures.com, Zürich
Biografie
Adrien Rovero
Adrien Rovero
*1981 in Pompaples/VD

Adrien Rovero prägt als Produkte- und Ausstellungsgestalter die zeitgenössische Designszene von Lausanne aktiv mit. Eine vierjährige Lehre als Innenarchitekt bei Atmosphere Creative in Lausanne legte den Grundstein für Roveros spätere Laufbahn. 2001 trat er an der École cantonale d’art de Lausanne (ECAL) sein Studium in Industriedesign an, das er 2006 mit einem Master abschloss. Rovero konnte schon während seiner Ausbildung Kontakte zu Unternehmen knüpfen und stieg nach seinem Masterabschluss nahtlos in die Selbstständigkeit ein. Seit 2006 führt er sein eigenes Studio in Renens bei Lausanne. In der Deutschschweiz machte Rovero 2008 mit seinem Entwurf Pomy für das Atelier Pfister auf sich aufmerksam – farbige Kunststoffhocker, die bei Nichtgebrauch an ihrem Henkel wie Tassen an einem Ständer aufgehängt werden können. Weitere Entwürfe für Atelier Pfister folgten, etwa 2017 der Gartenstuhl Lausanne mit gelochtem Sitz und Rückenlehne, der als zeitgenössische Westschweizer Antwort auf den gefeierten Landi-Stuhl von 1939 gelesen werden kann. 2008 stellte er mit der Ladenszenografie Escapade ausserdem die Weichen für eine langjährige Zusammenarbeit mit dem französischen Traditionsunternehmen Hermès. Seine ledernen Spielfiguren Clickazoo waren rund sechs Jahre lang Teil der regulären Hermès-Kollektion. 2009 entwickelte Rovero zusammen mit dem französischen Kurator Christophe Ponceau die Installation Green Trap für Lausanne Jardin, 2014 übernahmen sie gemeinsam die künstlerische Leitung für das Kulturevent. Die Einzelausstellung Landscale im Mudac in Lausanne markiert einen Meilenstein in Roveros Karriere. Sie würdigte unter dem Motto der Massstäblichkeit die Vielfältigkeit seiner Entwürfe, die sich von kleinen Spielfiguren bis zu raumgreifenden Installationen im musealen und öffentlichen Raum ausdehnen. Gemeinsamer Nenner bei Roveros Werken ist sein spielerischer Ansatz im Entwicklungsprozess und seine sorgfältige Auswahl an satten Farben. (Sabina Tenti)

Quelle:

mudac (Hg.), Adrien Rovero – Landscale, Lausanne 2012.
www.schweizerkulturpreise.ch/awards/de/home/design/design-archiv.html
www.adrienrovero.com
Interview im Dezember 2020

Porträt Adrien Rovero
Abbildung: Adrien Rovero / Fotografie: unbekannt