Das ist die eGuide-Nummer des Objekts. Sie finden sie in der Ausstellung bei ausgewählten Objekten.
Das ist die Standort-Nummer des Objekts.
Klicken Sie hier, um zum Hauptmenü zu gelangen.
Klicken Sie hier, um die Sprache zu ändern.
Klicken Sie hier, um die Schriftgrösse zu ändern und sich anzumelden.
Klicken Sie hier, um den Standort des Objekts anzuzeigen.
Vergrössern Sie Bilder mit zwei Fingern, rotieren Sie 360°-Bilder mit einem Finger. Schieben Sie ein Bild weg, um zum nächsten zu gelangen.
Klicken Sie hier für Hintergrundinformationen, Biografien, Legenden etc.
Klicken Sie hier, um sich Sprechtexte oder Tondateien anzuhören.
Teilen Sie ein Objekt.
Laden Sie es als PDF herunter.
Oder fügen Sie es zu den gespeicherten Objekten hinzu.
 
Plakat, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja, 1932
Niklaus Stoecklin
Plakat, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja,
Niklaus Stoecklin,

Plakat, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja,
1932

[{"lat":47.38320570314958,"lng":8.536155412949554},{"floor":"floorplan-2"}]
UG
EG
1
2
2
Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja Niklaus Stoecklin
  • Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja Niklaus Stoecklin
  • Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja Niklaus Stoecklin
  • Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja Niklaus Stoecklin
  • Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja Niklaus Stoecklin
6
7
DE-13-0622.mp3
j

Im Frühjahr 2016 eröffnete der spektakuläre Erweiterungsbau des Kunstmuseum Basel. Der Fertigstellung des Hauptbaus 80 Jahre zuvor war ein langer Kampf um die Frage nach einer zeitgemässen Architektur vorausgegangen. Die Abstimmung von 1932 wurde nur knapp zugunsten des neoklassizistischen Gebäudes entschieden.

Abstimmungen über Stadtplanungskonzepte, Strassen- und Brückenbau, den Erhalt, die Erweiterung oder auch Zerstörung kultureller Orte nehmen seit jeher einen wichtigen Platz auf der Schweizer Abstimmungsagenda ein. Niklaus Stoecklin (18961982) entwarf neben seinen gefeierten Sachplakaten für Konsumgüter auch eine Reihe politischer Plakate.
Wie zu jener Zeit üblich, verlieh er dabei meist seiner eigenen Gesinnung gestalterischen Ausdruck. Sein Ja-Appell für den Museumsneubau setzt einen sprachlichen Ausdruck bildlich um und bemüht mit der Tierillustration eine damals gängige Strategie, politische Anliegen zu formulieren. Museale Neu-, An- und Umbauten erregen bis heute die Gemüter. Prominente Beispiele der letzten Jahre sind der Erweiterungsbau des Landesmuseum Zürich oder der Umbau des Genfer Musée d’art et d’histoire. (Bettina Richter)

Plakat, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja, 1932
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: Niklaus Stoecklin
Material / Technik: Lithografie
127 × 90 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Gewerbemuseum Basel / Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Niklaus Stoecklin, Reihe Schweizer Plakatgestalter 3, Basel 1986.

Museum für Gestaltung Zürich, Bettina Richter (Hg.), Magie der Dinge, Poster Collection 24, Zürich 2012.

Willy Rotzler, Karl Wobmann, Das politische und soziale Plakat der Schweiz, Zürich 1985.

Biografieo
Niklaus Stoecklin
Niklaus Stoecklin
*1896 in Basel
†1982 in Riehen/Basel

Niklaus Stoecklin zeigte bereits früh eine aussergewöhnliche künstlerische Begabung. Eine Lehre als Flachmaler brach er ab, um sich von seinem Onkel, dem Kunstmaler Heinrich Müller, in die Ölmalerei einführen zu lassen. Anfang 1914 besuchte Stoecklin die Kunstgewerbeschule München, reiste bei Ausbruch des Ersten Weltkriegs aber zurück in die Schweiz. Dort setzte er für kurze Zeit seine Ausbildung an der Allgemeinen Gewerbeschule Basel bei Burkhard Mangold fort. 1914 entwarf er sein erstes Plakat und konnte gleichzeitig frühe künstlerische Erfolge feiern. 1917 machte sich Stoecklin selbstständig. Mit seinem präzisen Stil, der die Dinge in ihrer Stofflichkeit erfasst, zählt Stoecklin zu einem Hauptvertreter der Malerei der Neuen Sachlichkeit. Als einziger Schweizer Künstler war er 1925 in der berühmten Mannheimer Ausstellung Neue Sachlichkeit von Georg Hardlaub vertreten, die der neuen Stilrichtung ihren Namen gab. Einzelausstellungen würdigten sein Schaffen dieser Zeit ebenso wie offizielle Aufträge für Wandmalereien. Nach 1945 brach sein Ruhm als Maler durch die Dominanz der Abstrakten ab. 1958 erhielt Stoecklin zwar den Kunstpreis der Stadt Basel, aber erst in den 1970er-Jahren führte ein neu erwachtes Interesse an der Malerei der Neuen Sachlichkeit wieder zu einer verstärkten Rezeption seines Werks. Neben Buchillustrationen und der Gestaltung von Briefmarken sicherten Plakataufträge Stoecklins Broterwerb. Das berühmte Gaba-Plakat (1927) ist in seiner signethaften Verknappung jedoch nicht charakteristisch für Stoecklins Plakatschaffen, das 116 Arbeiten umfasst. Mit seiner detailgetreuen, sachlichen Wiedergabe der Dinge entsprach Stoecklin hingegen ideal den Bedürfnissen der Werbeindustrie der Zwischenkriegsjahre. Nachfolgende Plakatgestalter wie Herbert Leupin, Donald Brun oder Peter Birkhäuser wurden wesentlich von ihm beeinflusst. (Andrea Eschbach)

Quelle:

Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Niklaus Stoecklin, Reihe Schweizer Plakatgestalter 3, Basel 1986.

Porträt Niklaus Stoecklin
Abbildung: Gewerbemuseum Basel (Hg.), Plakate und angewandte Graphik, Basel 1966 / Fotografie: Schott & Schibig

Legendeno

Plakat, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja, 1932, Schweiz, Gestaltung: Niklaus Stoecklin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakatentwurf, Soll Basel 30 Jahre zurückkrebsen? Museumsbau Ja, 1932, Schweiz,
Gestaltung: Niklaus Stoecklin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Konsumenten & Steuerzahler, Gewerbetreiber & Arbeitnehmer erkennt Euer gemeinsames Interesse – Bell-Schlachthaus Ja!, 1926, Schweiz, Gestaltung: Niklaus Stoecklin
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Sauvons le musée d’art et d’histoire – Non à un projet destructeur de 140 millions, 2016, Schweiz, Gestaltung: Exem (Emmanuel Excoffier), Donation: Comité référendaire «Non au saccage de notre patrimoine public», Genf, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Teuer, hässlich, unnötig – Erweiterungsbau Landesmuseum nein, 2011, Schweiz, Gestaltung: unbekannt, Donation: Allgemeine Plakatgesellschaft, APG, Zürich, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Und das vor unserem Landesmuseum? Nein zum Klotz im Park!, 2011, Schweiz, Gestaltung: unbekannt, Donation: Allgemeine Plakatgesellschaft, APG, Zürich, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK