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Plakat, The 200th anniversary of Sharaku, 1995
Ikko Tanaka
Plakat, The 200th anniversary of Sharaku
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Plakat, The 200th anniversary of Sharaku,
1995

Ikko Tanaka
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • The 200th anniversary of Sharaku Ikko Tanaka Plakat
  • The 200th anniversary of Sharaku Ikko Tanaka Plakat
  • The 200th anniversary of Sharaku Ikko Tanaka Plakat
  • The 200th anniversary of Sharaku Ikko Tanaka Plakat
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Ikko Tanakas (1930–2002) Plakat zählt zu den Klassikern des japanischen Grafikdesigns. Seinen internationalen Erfolg verdankte er seiner grossen Fähigkeit, progressive westliche Tendenzen mit einer traditionellen japanischen Ästhetik zu verbinden. Das Plakat zu Ehren des geheimnisumrankten Holzschnittkünstlers Tōshūsai Sharaku (um 1780–1825) führt dies anschaulich vor Augen.

Nach einem Kunststudium und anschliessender Tätigkeit in Kyoto und Osaka als Textil- und Grafikdesigner zog es den damals 27-jährigen Ikko Tanaka 1957 nach Tokyo. Hier kam er unter anderem mit dem Modernismus des Bauhauses in Berührung. Während andere Grafiker seiner Generation westliche Einflüsse strikt ablehnten, integrierte Tanaka diese bewusst in sein Schaffen. Gleichzeitig aber negierte er die eigenen Wurzeln keineswegs. Sein eindrücklicher Sharaku-Kopf in neun Kreisen übersetzt die expressiven Porträts von Kabuki-Schauspielern des grossen Holzblockdruckkünstlers Sharaku in eine moderne reduzierte Bildsprache aus rein geometrischen Elementen. Einzig Augen und Gesichtskonturen sind mit feinem Strich gezeichnet. Damit erwies Tanaka der Linien-Flächen-Kunst der japanischen Holzdrucke Referenz, die um 1900 die französische Avantgarde stark beeinflusste. Gleichzeitig ehrte er aber auch das ruhmreiche Kabuki-Theater und vor allem Tōshūsai Sharaku. Über dessen Identität und Leben ist bis heute kaum etwas bekannt, er wird jedoch als einer der ersten modernen Künstler Japans gefeiert. Indem Tanaka seine Hommage an Sharaku ebenfalls in einer progressiven visuellen Sprache vortrug, würdigte er dessen Position in der japanischen Kunstgeschichte. Schon 1981 gelang Tanaka in einem Plakat für eine Aufführung japanischer Tanzkunst ein abstraktes, auf einem rein geometrischen Formenrepertoire beruhendes Porträt, das Maske und Individualität auf eindrückliche Weise verbindet. (Bettina Richter)

Plakat, The 200th anniversary of Sharaku, 1995
Erscheinungsland: Japan
Gestaltung: Ikko Tanaka
Auftrag: The Mainichi Newspapers, Tokio, JP
Material/Technik: Offset
103 x 73 cm
Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Richard S. Thorton, The Graphic Spirit of Japan, New York 1991.

Phaidon (Hg.), The Phaidon Archive of Graphic Design, Berlin 2012, ID H041.

Legendeno

Plakat, The 200th anniversary of Sharaku, 1995, Japan, Gestaltung: Ikko Tanaka, Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Nihon Buyo – UCLA – Asian performing arts Institute, 1981, Japan, Gestaltung: Ikko Tanaka, Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, (Die fünfte Sankei Kanze Noh Aufführung), 1958, Japan, Gestaltung: Ikko Tanaka, Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, (Die 20ste Sankei Kanze Noh Gedenkaufführung), 1973, Japan, Gestaltung: Ikko Tanaka, Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, (Das 6. Nationale Kulturfestival, Chiba '91), 1991, Japan, Gestaltung: Ikko Tanaka, Donation: DNP Foundation für Cultural Promotion, Tokio, JP und Kabushiki Kaisha Tanaka Ikko Design Shitsu, Tokio, JP
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK