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Plakat, USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich, 1929
El Lisickij
Plakat, USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich
El Lisickij,

Plakat, USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich,
1929

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich El Lisickij Plakat
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El’ Lisickij (1890–1941) Plakat für die Ausstellung Russische Kunst im Zürcher Kunstgewerbemuseum (heute Museum für Gestaltung Zürich) zählt, auch aufgrund seiner Seltenheit, zu den bedeutendsten Werken der Plakatsammlung. Der Vater des Konstruktivismus verband Fotografie und Typografie zu progressiven Gestaltungsansätzen im Grafikdesign und machte sich gleichzeitig zum politischen Fürsprecher der jungen Sowjetunion.

Organisiert von der 1925 gegründeten VOPS, der sowjetischen Allunionsgesellschaft für Verbindungen mit dem Ausland, fand 1929 im Zürcher Kunstgewerbemuseum die erste Station einer als Wanderausstellung konzipierten Schau statt. Vorgeführt wurde die Situation der angewandten Künste Russlands am Beispiel von Buchgewerbe, Grafik, Theater und Fotografie. El’ Lisickij, der aus gesundheitlichen Gründen von 1923 bis 1925 in der Schweiz lebte und enge Verbindungen zur künstlerischen Avantgarde Westeuropas unterhielt, gestaltete das Ausstellungsplakat. Die für die damalige Zeit innovative Methode der Fotomontage findet hier einen prominenten Einsatz. Die Gesichter eines Jungen und eines Mädchens verschmelzen miteinander, sodass sich ein Auge überschneidet. Damit verkörpern sie die angestrebte Gleichberechtigung der Geschlechter im Kommunismus. Ihr nach vorne gerichteter Blick, der offene Hemdkragen und das wehende Haar versprechen Freiheit und Lebensfreude. Das Landeskürzel auf ihrer Stirn macht sie zu optimistischen Botschaftern der Sowjetunion. Im unteren Plakatteil erweist Lisickij der nüchternen Ausstellungsarchitektur Referenz. Der sich verjüngende, in Groteskschrift gesetzte Ausstellungstitel ebenso wie der vertikal angeführte Museumsname zeugen von seinem progressiven Schrifteinsatz. Durch die sowjetische Abschottung im Stalinismus und durch das Zurückdrängen der schweizerischen Avantgarde wurden Lisickijs Pionierleistungen aber erst in der Nachkriegszeit wirklich erkannt. (Bettina Richter)

Plakat, USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich, 1929
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: El' Lisickij
Auftrag: Kunstgewerbemuseum Zürich, CH
Material/Technik: Lithografie
125 x 90.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=14158362

Legendeno

Plakat, USSR – Russische Ausstellung – Kunstgewerbemuseum Zürich, 1929, Schweiz, Gestaltung: El' Lisickij
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Davajte pobol'še tankov, protivotankovych ružej i orudij, samoletov, pušek, minometov, snarjadov, pulemetov, vintovok! Vse dlja fronta! V se dla pobedy!, 1942
(Liefert mehr Panzer, Panzerabwehrgeschütze, Flugzeuge, Kanonen, Minenwerfer, Maschinengewehre! Alles für die Front! Alles für den Sieg!), 1942, Gestaltung: El' Lisickij
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK