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Plakat, Milch macht jung und schön, 1950
Anton Stankowski
Plakat, Milch macht jung und schön,
Anton Stankowski,

Plakat, Milch macht jung und schön,
1950

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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
  • Milch macht jung und schön Anton Stankowski
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Eine Milchflasche ohne Etikett vor einem Handspiegel – das auf der Bildebene nur angedeutete Versprechen wird in der Textbotschaft ausformuliert: Milchtrinken macht schön und hält jung!

Klar, billig, sachlich und modern, dies waren Anton Stankowskis (1906–1998) rationale Prinzipien für progressive Werbung. Er erkannte schon in den Jahren seiner Ausbildung die innovative Bedeutung der Fotografie und übernahm von seinem ersten Lehrmeister an der Folkwangschule, Max Burchartz (1887–1961), auch die serifenlose, schnörkelfreie Groteskschrift. Von Max Dalang (1882–1965) für einige Jahre nach Zürich geholt, vollendete er dort seine Gestaltungsphilosophie.
Die Plakatkampagne für die Badischen Milchzentralen setzt weitere, für Stankowski charakteristische Elemente ein: die räumliche Staffelung, die Nahaufnahme sowie die Wiederverwertung und Variation von fotografischem Bildmaterial. Knappe Slogans ohne Pathos ergänzen das Bilderpaar und liefern jeweils ein Argument für das Milchtrinken. Das weiss hervorgehobene Wort «Milch» tritt dabei zusätzlich in farbliche Verbindung mit dem Produkt selbst. Trotz aller Nüchternheit evozieren die Plakate kleine Geschichten voller Poesie und Humor. (Bettina Richter)

Plakat, Milch macht jung und schön, 1950
Erscheinungsland: Deutschland
Gestaltung: Anton Stankowski
Auftrag: Badische Milchzentralen, DE
Material / Technik: Offset
43.5 × 31.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Literaturo

Gauss, Ulrike, Stankowski-Stiftung (Hg.), Stankowski 06. Aspekte des Gesamtwerks, Ostfildern 2006.

www.nrw-museum.de/#/mehr/biografien/detailansicht/details/artists///anton-stankowski.html

www.stankowski-stiftung.de/deutsch/anton/stankowski.html

Biografieo
Anton Stankowski
Anton Stankowski
*1906 in Gelsenkirchen
†1998 in Esslingen am Neckar

Stankowski studierte nach einer Lehre und Gesellenjahren als Dekorations- und Kirchenmaler ab 1926 an der Folkwangschule in Essen bei Max Burchartz, wo neben Grafik und Typografie bereits Fotografie unterrichtet wurde. 1929 zog Stankowski nach Zürich und arbeitete im Reklameatelier von Max Dalang, in dem er auch ein Fotostudio einrichtete. In diesen Jahren stand er in intensivem Austausch mit progressiven Schweizer Gestaltern und Vertretern der Zürcher Konkreten. Stankowski vervollständigte in diesem Umfeld seine Gestaltungslehre. 1934 musste er die Schweiz verlassen und gelangte über einen Aufenthalt in Lörrach 1938 nach Stuttgart, wo er als selbstständiger Grafiker arbeitete. 1940 wurde er Soldat und verbrachte einige Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft. Nach seiner Freilassung fand Stankowski eine Anstellung als Schriftleiter, Grafiker und Fotograf bei der Stuttgarter Illustrierten. 1951 gründete er auf dem Killesberg ein eigenes grafisches Atelier. 1972 trat Karl Duschek in das grafische Atelier ein, das er ab 1975 auch leitete. Stankowski wandte sich ab Mitte der 1970er-Jahre zunehmend der Malerei zu. Stankowski unterrichtete zudem als Gastdozent in Ulm an der Hochschule für Gestaltung (HfG). 1983 gründete er die gemeinnützige Stankowski-Stiftung, die regelmässig Personen und Institutionen auszeichnet, die die Trennung von freier und angewandter Kunst und Gestaltung aufheben. Seine grafischen Umsetzungen für IBM, den Süddeutschen Rundfunk oder Standard Elektrik Lorenz (SEL) gewannen beispielhaften Charakter. (Andrea Eschbach)

Quelle:

Gauss, Ulrike, Stankowski-Stiftung (Hg.), Stankowski 06. Aspekte des Gesamtwerks, Ostfildern 2006.
www.nrw-museum.de/#/mehr/biografien/detailansicht/details/artists///anton-stankowski.html
www.stankowski-stiftung.de/deutsch/anton/stankowski.html

Portrait Anton Stankowski
Abbildung: wikipedia.org / Fotografie: unbekannt

Legendeno

Plakat, Milch macht jung und schön, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Lieber Milch – als Medizin, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Milch schiesst Tore!, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Milch gibt Kraft und Ruhe, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Milch stärkt Kopf und Hand, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Südmilch-Erzeugnisse, frisch und gut, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Milch macht das Lernen leicht, 1950, Deutschland, Gestaltung: Anton Stankowski, Donation: Stankowski-Stiftung, Stuttgart, DE
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungstexto
Anton Stankowski – Milch

Anton Stankowski (1906 – 1998), bekannt für seine «funktionelle Grafik», gestaltet 1950 eine mehrteilige Kampagne für die Badischen Milchzentralen. Ein klares Gestaltungskonzept verbindet die einzelnen Plakate visuell und inhaltlich zur Serie: Vor stetig wechselndem, andersfarbigem Hintergrund gebührt der weissen Milchflasche jeweils der Hauptauftritt. In ihrem Rücken taucht auf jedem Plakat ein weiterer Gegenstand auf, der das im Werbeslogan angeführte Argument verbildlicht.