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Plakat, Pelican – Drawing Ink., 1925
El’ Lisickij
Plakat, Pelican – Drawing Ink.,
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Plakat, Pelican – Drawing Ink.,
1925

El’ Lisickij
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Pelican – Drawing Ink. El’ Lisickij
  • Pelican – Drawing Ink. El’ Lisickij
  • Pelican – Drawing Ink. El’ Lisickij
  • Pelican – Drawing Ink. El’ Lisickij
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El’ Lisickij (Lazar’ Markovič Lisickij, 1890–1941) gilt als Vater des Konstruktivismus. Er verband Fotomontage und Typografie zu einem progressiven Gestaltungsansatz im politischen Grafikdesign der jungen Sowjetunion. Mit seinem Pelikan-Plakat für den britischen Markt sorgte er für eine neue Bildsprache in der Produktwerbung.

1838 wurde in Hannover die Pelikan Holding AG gegründet, welche sich zunächst auf die Herstellung von Schreibtinte und Künstlerfarben konzentrierte. El’ Lisickij hielt sich von 1922 bis Anfang 1924 in Deutschland auf und machte in Hannover auch die Bekanntschaft des Dadaisten Kurt Schwitters (1887–1948). Für beide Künstler wurde Pelikan durch seine Offenheit für avantgardistische Tendenzen zum idealen Auftraggeber.
Das Plakat von 1925 bricht mit der malerischen Tradition anderer Pelikan-Werbung: Die Collage aus Hand, Tintenfass und Zirkel verbindet Fotografie und Illustration. Sie geht auf ein berühmtes programmatisches Selbstbildnis des Künstlers aus dem gleichen Jahr zurück, welches Lisickijs Selbstverständnis als Konstrukteur veranschaulicht. Adolphe Mouron Cassandres (1901–1968) Plakat für Pacific-Zigaretten von 1935 greift El’ Lisickijs Bildfindung mit der offenen Handfläche in malerischer Umsetzung auf. 1929 gestaltete Lisickij ein weiteres, rein typografisches Plakat für Pelikan. (Bettina Richter)

Plakat, Pelican – Drawing Ink., 1925
Erscheinungsland: Grossbritannien
Gestaltung: El’ Lisickij (Lazar’ Markovič Lisickij)
Auftrag: Pelikan AG, Hannover, DE
Material / Technik: Offset-Lithografie
32.5 × 44.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Museum für Kunst und Gewerbe (Hg.), Plakatkunst von Toulouse-Lautrec bis Benetton, Köln 1995, S. 98/99.

http://www.sikart.ch/KuenstlerInnen.aspx?id=14158362

Legendeno

Plakat, Pelican – Drawing Ink., 1925, Grossbritannien, Gestaltung: El’ Lisickij (Lazar’ Markovič Lisickij)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Fotomontage, Der Konstrukteur, 1924, Künstler: El’ Lisickij (Lazar’ Markovič Lisickij)
Abbildung: Fotostiftung Schweiz, Winterthur

Plakat, «Pelikan»-Tuschen, 1909, Österreich, Gestaltung: Walter René Fürst
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Pacific, 1935, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Pelikan – TSK, 1929, Deutschland, Gestaltung: El’ Lisickij (Lazar’ Markovič Lisickij)
Abbildung: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:1929_El_Lissitzky_Plakat_Pelikan_Tinte_Schreibband_Kohlenpaper.jpg

Ausstellungstexto
Konsumplakate - Klassiker

Während Produktmarketing heute fest in der Hand von Werbeagenturen liegt, bewerben zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele herausragende Plakatgestalter alltägliche Konsumgüter. Der gestalterischen Freiheit sind in dieser Zeit noch keine Grenzen gesetzt. Originelle Bildfindungen, die durch Witz und Poesie bestechen, regen zum Kauf der angebotenen Waren an. Auch die sorgfältig gewählte Farbpalette macht die Kleinplakate zu Ikonen. Im Lithoverfahren gedruckt, bewahren sie noch immer ihre Ausstrahlung.