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Fauteuil Grand Confort, petit modèle, LC2,
Fauteuil Grand Confort, petit modèle, LC2

Fauteuil Grand Confort, petit modèle, LC2

g3Q1
f Objekt e
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
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Die erstmals 1929 am Salon d’Automne in Paris in einem Interieur vorgestellten neuen Metallmöbel des Teams Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand beruhen auf der Transformation traditioneller Möbeltypen. Der Fauteuil Grand Confort mit seinen Daunenkissen und dem auf einer Drahtseilbespannung ruhenden Federkernpolster ist eine Weiterentwicklung des englischen Klubfauteuils. Sein Gestell aus Stahlrohr weist hingegen in die moderne Welt von Industrie und Technik. Weil er von Thonet ab 1930 nicht seriell hergestellt wurde, sind nur drei originale Exemplare nachweisbar. Bei der 1929 vorgestellten Version gerät der Würfel beim Sitzen dank Stossdämpfern an den Hinterbeinen in eine bequeme Schräglage. Die Zürcher Innenarchitektin Heidi Weber hat den Fauteuil Grand Confort erstmals 1959 in Serie herstellen lassen und selbst verkauft. Seit 1965 werden die neuen Metallmöbel von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand vom italienischen Möbelhersteller Cassina in diversen Versionen produziert: der Fauteuil Grand Confort mit Chromgestell, aber auch – wie die Originale – mit farbig lackierten Rohren. Elastische Bänder tragen die mit Polyurethanschaum gefüllten Kissen. Die Bezüge aus Textil oder Leder sind seit 2010 mit umlaufenden Keder vernäht. Cassinas Reeditionen sind leicht erkennbar am eingeprägten Schriftzug an der Unterseite des umlaufenden Rohrs.

Fauteuil Grand Confort, petit modèle, LC2
Le Corbusier, Pierre Jeanneret,
Charlotte Perriand, 1928
Cassina S.p.A., IT
Legendeno

Fauteuil Grand Confort, petit modèle, LC2, 1928, Entwurf: Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand
Zeichnung: Weicher Umbruch, Zürich