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Gemüseschäler, Rex, 1936
Alfred Neweczerzal
Gemüseschäler, Rex
Alfred Neweczerzal,

Gemüseschäler, Rex,
1936

Alfred Neweczerzal
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Rex Alfred Neweczerzal Gemüseschäler
  • Rex Alfred Neweczerzal Gemüseschäler
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Mit seiner einfachen, materialsparenden Konstruktion, seiner Effizienz im Gebrauch, der ergonomisch korrekten Form und dem tiefen Preis ist der Rex-Sparschäler der Inbegriff eines demokratischen Schweizer Industrieprodukts.

Mit der Erfindung des Sparschälers gründete Alfred Neweczerzal (1899–1959), ein in Davos geborener Nachfahre tschechischer Immigranten, seine Firma Zena AG. Bereits 1931 soll er eine Stanzmaschine gekauft und in einem Wohnhaus in Zürich Wiedikon eine Werkstatt eingerichtet haben. Neweczerzal war Marktfahrer und gleichzeitig ein innovativer Tüftler, der zunächst diverse Küchenhelfer entwickelte, bevor er 1936 in Deutschland das Patent für einen Gemüsehobel mit verstellbarem Messer anmeldete. 1947 liess er seine Erfindung mit dem Namen «Rex» als Mod. Int. 11002 weltweit unter Musterschutz stellen. Der Rex-Sparschäler wird seit 1947 fast unverändert hergestellt: Um die Stabilität zu erhöhen, ist sein Griff aus einem zweifach gebogenen Aluminiumband gefertigt, der bewegliche Messerkopf und der seitliche Augenausstecher aus brüniertem Stahl. Die Fertigung in Affoltern am Albis erfolgt durch dieselben Maschinen. Pro Jahr werden rund 1 Millionen Stück gefertigt, 2009 waren es insgesamt über 70 Millionen Rex-Sparschäler, wovon etwa ein Drittel in der Schweiz verkauft wird. Ihre Beliebtheit beruht vor allem auf ihrer Effizienz und guten Handhabung. Durch den beweglichen quergestellten Messerkopf folgt Rex auch unebenen Gemüse- und Fruchtoberflächen, und er hobelt sogar Hartkäse oder Schokolade. Seine Sparsamkeit im Verbrauch verdankt er einem parallel zur Klinge verlaufenden Abstandshalter, der die Schäldicke festlegt. Auch der Preis des demokratischen Schweizer Produkts hat sich seit 1947 kaum verändert, es kostete damals 1,30, heute 1,80 Schweizerfranken. (Renate Menzi)

Gemüseschäler, Rex, 1936
Entwicklung: Alfred Neweczerzal
Herstellung: Zena AG, Affoltern am Albis, CH
Material/Technik: Aluminium, rostfreier Stahl
11 x 6,5 x 1,3 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Legendeno

Gemüseschäler, Rex, 1936, Entwicklung: Alfred Neweczerzal, Herstellung: Zena AG, Affoltern am Albis, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Gemüseschäler, Rex, 1936, Produktion: Migros-Genossenschafts-Bund, Zürich, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Gemüseschäler, Nespresso Second Life – Limited Edition Rex Sparschäler Serie Nr. 01, 2016, Produktion: Nespresso S.A., Pully, CH
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungstexto
Aluminium

Weil seine Herstellung viel elektrische Energie benötigt, gilt Aluminium als «Schweizer Rohstoff». 1888 wurde das erste mit Wasserkraft betriebene Aluminiumwerk Europas in Neuhausen in Betrieb genommen. Das leichte Metall wurde billiger und hielt nach der Verwendung im Flugzeugbau Einzug in die Schweizer Haushalte. Während des Zweiten Weltkriegs ersetzte Aluminium den rar gewordenen Stahl und erlebte nicht nur in der Feldküche einen Boom.