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Plakat, Cinema Africa, 1997
Ralph Schraivogel
Plakat, Cinema Africa,
Ralph Schraivogel,

Plakat, Cinema Africa,
1997

Ralph Schraivogel
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Cinema Africa Ralph Schraivogel
  • Cinema Africa Ralph Schraivogel
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  • Cinema Africa Ralph Schraivogel
  • Cinema Africa Ralph Schraivogel
  • Cinema Africa Ralph Schraivogel
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Mit seinen visuell herausfordernden Plakaten verhalf Ralph Schraivogel (geb. 1960) dem Zürcher Filmfestival Cinemafrica zu bleibender Erinnerung. Das Muster des Zebrafells verbindet die Plakate zur Serie, ohne dass das einzelne Werk an Eigenständigkeit verliert.

1987 wurde am Filmfestival in Cannes erstmals ein afrikanischer Film gezeigt. Noch nie zuvor hatte ein Film dieses Kontinents europäische Kinosäle erreicht. Das ebenfalls 1987 gegründete und bis 2006 zehnmal durchgeführte Filmfestival Cinemafrica begegnete diesem Missstand und holte afrikanisches Kino nach Zürich. Ralph Schraivogel gestaltete acht Plakate für diesen Anlass. Seine Plakate entstanden bis zur Jahrtausendwende ganz ohne Computer, als Resultat eines langwierigen, geduldigen Arbeitsprozesses und auf Basis unzähliger Skizzen.
Schraivogels Cinemafrica-Plakat von 1997 irritiert das Auge des Betrachters durch die dichten, bewegten Strukturen und die übereinandergelegten Ebenen. Während das Wort «Cinema» als Leuchtschrift erscheint, verweben sich die Lettern des Wortes «Africa» eng mit dem Zebramuster. Kleine Standbilder in der unteren rechten Ecke lassen sich nur aus der Nähe erkennen. Rhythmus und Dynamik des Plakats stehen für Vielseitigkeit und Lebendigkeit einer weitgehend unbekannten Filmkultur. (Bettina Richter)

Plakat, Cinema Africa, 1997
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: Ralph Schraivogel
Auftrag: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Material / Technik: Siebdruck
128 × 90.5 cm
Donation: Ralph Schraivogel
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Museum für Gestaltung Zürich, Felix Studinka (Hg.), Ralph Schraivogel, Poster Collection 9, Baden 2003.

Biografieo
Ralph Schraivogel
Ralph Schraivogel
*1960 in Luzern

Ralph Schraivogel studierte von 1977 bis 1982 an der Schule für Gestaltung Zürich und eröffnete anschliessend ein eigenes Studio in Zürich. Neben der Gestaltung von Akzidenzien, Logos und Erscheinungsbildern widmet er sich vor allem dem Kulturplakat. So entstanden für das Zürcher Studiokino Filmpodium zwischen 1996 und 2006 zahlreiche Plakate und Programmzeitschriften. Vom Museum für Gestaltung Zürich erhält Schraivogel seit 1984 wiederholt Aufträge für Plakate und Einladungskarten. Zwischen 1986 und 1989 entwarf er für das Kunsthaus Zürich Kataloge und Plakate, im Jahr 1991 eine Reihe von Plakaten für das Theater am Neumarkt Zürich. Weiter gehören zu seinen Auftraggebern das Jazzfestival Zürich, das Schaffhauser Jazzfestival sowie die Solothurner Literaturtage. Für das Festival des Afrikanischen Films Cinemafrica gestaltete Schraivogel acht Plakate, die zu seinen bekanntesten Arbeiten zählen und international Beachtung fanden. Schraivogels experimentelle Plakate sind visuell unverwechselbar durch ihre komplexen Strukturmuster und den Umgang mit Fotografie sowie durch die Reduktion auf wesentliche Inhalte. Zehn Jahre nach Studienabschluss kehrte Schraivogel als Dozent an die heutige Zürcher Hochschule der Künste zurück, wo er bis 2001 unterrichtete. 2000/01 war er zudem als Gastprofessor an der Hochschule der Künste Berlin tätig, seit 2009 unterrichtet er an der Hochschule Luzern. Daneben leitet Schraivogel Workshops in Europa, Asien und in den USA und war Juror bei verschiedenen Graphic-Design- und Plakatwettbewerben. Mehrere Einzelausstellungen, unter anderem in Warschau, Osaka, Teheran, Paris, Tokio und Poznan brachten sein Werk einem grossen Publikum näher. Seine Arbeiten wurden auf vielen wichtigen Plakatbiennalen und -festivals ausgezeichnet. 2016 empfing Ralph Schraivogel den Schweizer Grand Pix Design des Bundesamts für Kultur. (Andrea Eschbach)

Quelle:

Ginza Graphic Gallery (Hg.), Ralph Schraivogel, ggg Books 93, Tokio 2010.
Museum für Gestaltung Zürich, Felix Studinka (Hg.), Ralph Schraivogel, Poster Collection 9, Baden 2003.
Muzeum Narodowe w Poznaniu (Hg.), Ralph Schraivogel, Poznan 2013.

Portrait Ralph Schraivogel
Abbildung: Ralph Schraivogel / Fotografie: Andri Pol

Legendeno

Plakat, Cinema Africa, 1997, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 1989, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 1991, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 1993, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 1995, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 2001, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 2004, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Cinemafrica, 2006, Schweiz, Gestaltung: Ralph Schraivogel, Donation: Ralph Schraivogel
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungstexto
Ralph Schraivogel – CinemAfrica

Ralph Schraivogel (geb. 1960) ist der Gestalter einiger eindrücklicher Plakate für die Afrika-Filmtage CinemAfrica, die seit 1987 das Filmschaffen des Kontinents präsentieren. Seine Plakate für diesen Anlass verbinden sich durch das Zebramuster zur Serie, dennoch behält jedes auch seine Eigenständigkeit. Das Plakat von 1997 ist vielleicht die radikalste grafische Umsetzung: Noch ohne Hilfe des Computers realisiert, verweben sich hier grafische Strukturen, Typografie und Filmbilder zur subtilen Gesamtkomposition.