Das ist die eGuide-Nummer des Objekts. Sie finden sie in der Ausstellung bei ausgewählten Objekten.
Das ist die Standort-Nummer des Objekts.
Klicken Sie hier, um zum Hauptmenü zu gelangen.
Klicken Sie hier, um die Sprache zu ändern.
Klicken Sie hier, um die Schriftgrösse zu ändern und sich anzumelden.
Klicken Sie hier, um den Standort des Objekts anzuzeigen.
Vergrössern Sie Bilder mit zwei Fingern, rotieren Sie 360°-Bilder mit einem Finger. Schieben Sie ein Bild weg, um zum nächsten zu gelangen.
Klicken Sie hier für Hintergrundinformationen, Biografien, Legenden etc.
Klicken Sie hier, um sich Sprechtexte oder Tondateien anzuhören.
Teilen Sie ein Objekt.
Laden Sie es als PDF herunter.
Oder fügen Sie es zu den gespeicherten Objekten hinzu.
 
Plakat, Les trois sœurs, 2003
Plakat, Les trois sœurs,
*4063

Plakat, Les trois sœurs,
2003

*4063
g
[{"lat":47.383104001369276,"lng":8.53598173991584},{"floor":"floorplan-2"}]
UG
EG
1
2
2
Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
Pavillon Le Corbusier
Höschgasse 8
8008 Zürich
Museumsplan
  • Les trois sœurs Plakat
  • Les trois sœurs Plakat
g
6
7
Deutsch-2022_13.mp3

In ihren typografischen Theaterplakaten beweist die Französin Catherine Zask (geb. 1961) einen – zumal für das am Swiss Style geschulte Auge – ungewöhnlichen und erfrischenden Umgang mit Schrift. Buchstaben werden bei ihr zu einem Bild, das den Inhalt einer Erzählung raffiniert vermittelt.

Für das Theater Hippodrome in Douai entwarf Catherine Zask über viele Jahre hinweg die visuelle Kommunikation. Es ist die materielle Struktur der Buchstaben, die stets ihr Interesse weckt und ihren forschenden Zugriff anregt. So gelingt es Zask,
eine Geschichte aufs Äusserste zu verdichten und nur aus der Schrift heraus zu erzählen.
Anton Tschechows (1860–1904) Drama Drei Schwestern ist aufgrund seiner Zeitlosigkeit eines der bis heute am meisten aufgeführten Werke des Schriftstellers. Das Streben nach Glück lässt sich sowohl als Gesellschaftsbild der russischen Intelligenzija der Epoche lesen als auch auf die Gegenwart übertragen. Die Schwestern Irina, Mascha und Olga verbinden mit ihrer Sehnsucht nach einem besseren Leben die Grossstadt Moskau und das Entkommen aus der Provinz, verfolgen dieses Ziel aber auf unterschiedliche Weise. Zask illustriert typografisch mit den zunächst auseinanderstrebenden, dann miteinander verschmelzenden Titelwörtern einerseits das individuelle Unterwegssein der drei Schwestern und andererseits ihre familiäre Verbundenheit. Die ineinander verschlungenen «S» an den Wortenden werden zudem zum Sinnbild eines Lebenswegs. (Bettina Richter)

Plakat, Les trois sœurs, 2003
Erscheinungsland: Frankreich
Gestaltung: Catherine Zask
Auftrag: L’Hippodrome, Douai, FR
Material / Technik: Siebdruck
175 × 118.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literatur

Museum für Gestaltung Zürich (Hg.), Catherine Zask, Poster Collection 12, Zürich 2005.

Gerda Breuer, Julia Meer (Hg.), Women in Graphic Design 1890–2012, Berlin 2012.

Legenden

Plakat, Les trois sœurs, 2003, Frankreich, Gestaltung: Catherine Zask
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Dehors devant la porte, 2005, Frankreich, Gestaltung: Catherine Zask
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Macbeth, 2001, Frankreich, Gestaltung: Catherine Zask
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK