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Plakat, Vautier César, 1937
Adolphe Mouron Cassandre
Plakat, Vautier César,
Adolphe Mouron Cassandre,

Plakat, Vautier César,
1937

Adolphe Mouron Cassandre
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Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Vautier César Adolphe Mouron Cassandre
  • Vautier César Adolphe Mouron Cassandre
  • Vautier César Adolphe Mouron Cassandre
  • Vautier César Adolphe Mouron Cassandre
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Selten vermag ein Plakatgestalter einer Epoche den Namen zu verleihen. Die Jahre von 1925 bis 1935, in denen Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron, 1901–1968) rund 100 Plakate schuf, bilden eine Ausnahme. Sie sind als «Époque Cassandre» in die Plakatgeschichte eingegangen.

In der Fernwirkung von Plakaten erkannte Adolphe Mouron Cassandre wesentliche Gesetzmässigkeiten des Mediums. Er brach mit der Erzählfreude seiner Vorgänger und konzentrierte sich auf ein Hauptmotiv. Monumentalität dominiert nicht nur seine berühmten Plakate von Schiffsbugen und Eisenbahnen, die der Technologiegläubigkeit der Zeit huldigen. Auch in diesem Kleinplakat von 1937 wurde die Hand in Blow-up-Manier vergrössert. Nicht der Genuss des Rauchens wird vorgeführt, sondern das beworbene Produkt selbst. Der monumentale Effekt wird noch gesteigert, indem die Hand wie in Stein gehauen und auf einen Sockel gehoben erscheint. Ihre skulpturale Massivität hebt sich ab vom zarten Farbverlauf im Hintergrund. In weiteren Plakaten für die Tabakindustrie wiederholte Cassandre das Motiv, variierte aber die Haltung der Hand. Die für ihn typische kompositionelle Einbindung der Schrift findet sich beispielhaft in einem weiteren Handplakat von 1931. (Bettina Richter)

Plakat, Vautier César, 1937
Erscheinungsland : Frankreich
Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Auftrag: Henri Vautier Frères et Cie., Grandson, CH
Material / Technik: Lithografie
35 × 25 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

Museum für Kunst und Gewerbe (Hg.), Plakatkunst von Toulouse-Lautrec bis Benetton, Köln 1995, S. 104/105.

Legendeno

Plakat, Vautier César, 1937, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Vautier Marocaine, 1935, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Tabac Kisroul, 1935, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Pacific, 1935, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Thomson – La main-d’oeuvre électro-domestique, 1931, Frankreich, Gestaltung: Adolphe Mouron Cassandre (Adolphe Jean Marie Mouron)
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungstexto
Konsumplakate - Klassiker

Während Produktmarketing heute fest in der Hand von Werbeagenturen liegt, bewerben zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele herausragende Plakatgestalter alltägliche Konsumgüter. Der gestalterischen Freiheit sind in dieser Zeit noch keine Grenzen gesetzt. Originelle Bildfindungen, die durch Witz und Poesie bestechen, regen zum Kauf der angebotenen Waren an. Auch die sorgfältig gewählte Farbpalette macht die Kleinplakate zu Ikonen. Im Lithoverfahren gedruckt, bewahren sie noch immer ihre Ausstrahlung.