Das ist die eGuide-Nummer des Objekts. Sie finden sie in der Ausstellung bei ausgewählten Objekten.
Das ist die Standort-Nummer des Objekts.
Klicken Sie hier, um zum Hauptmenü zu gelangen.
Klicken Sie hier, um die Sprache zu ändern.
Klicken Sie hier, um die Schriftgrösse zu ändern und sich anzumelden.
Klicken Sie hier, um den Standort des Objekts anzuzeigen.
Vergrössern Sie Bilder mit zwei Fingern, rotieren Sie 360°-Bilder mit einem Finger. Schieben Sie ein Bild weg, um zum nächsten zu gelangen.
Klicken Sie hier für Hintergrundinformationen, Biografien, Legenden etc.
Klicken Sie hier, um sich Sprechtexte oder Tondateien anzuhören.
Teilen Sie ein Objekt.
Laden Sie es als PDF herunter.
Oder fügen Sie es zu den gespeicherten Objekten hinzu.
 
Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005
Martin Woodtli
Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich,
Martin Woodtli,

Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich,
2005

Martin Woodtli
*1105
g1F9
[{"lat":47.382866772123755,"lng":8.535655516244404},{"floor":"floorplan-ug"}]
UG
EG
1
2
2
Museum für Gestaltung Zürich
Ausstellungsstrasse 60
8031 Zürich
Museumsplan
Museum für Gestaltung Zürich
Toni-Areal, Pfingstweidstrasse 94
8031 Zürich
  • Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli
  • Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli
  • Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli
  • Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli
  • Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich Martin Woodtli
6
7
DE-M-0707.mp3
j

Die Plakate von Martin Woodtli (geb. 1971) fesseln den Blick durch ihre dichten Strukturen und den experimentellen Zugriff. Für die Ausstellung Einfach Komplex entwarf er ein Plakat, das den anspruchsvollen Ausstellungsinhalt unmittelbar verständlich übermittelte.

Bildbäume und Baumbilder war der Untertitel der Ausstellung Einfach Komplex, welche sich mit Bildern in der Wissenschaft auseinandersetzte. Das Spektrum reichte dabei von visuellen Darstellungen komplexer Sachverhalte bis hin zu künstlerischen Arbeiten, die die abstrakte Schönheit dieser Darstellungen untersuchten.
Martin Woodtli überlagerte für sein Plakat ein wissenschaftlich anmutendes Raster mit dem ästhetisch überhöhten, gleichzeitig vereinfachten Bild von Molekülen und Molekülketten. Damit gelang es ihm, den sowohl wissenschaftlichen als auch künstlerischen Zugriff der Ausstellung zu veranschaulichen.
In den Jahren 2004 und 2005 entwarf Woodtli alle Werbemittel des Museums. Einerseits sollten die Plakate durch ihren seriellen Charakter die visuelle Identität des Museums stärken, andererseits die jeweiligen Ausstellungsinhalte eigenständig übersetzen. Variation und Standard waren folglich die Vorgabe, der Woodtli meisterhaft gerecht wurde. (Bettina Richter)

Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005
Erscheinungsland: Schweiz
Gestaltung: Martin Woodtli
Auftrag: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Material / Technik: Siebdruck
128 × 89.5 cm
Eigentum: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK
Literaturo

www.swissdesignawards.ch/designprize/2007/martin-woodtli/index.html?lang=de

Biografieo
Martin Woodtli
Martin Woodtli
*1971 in Bern

Martin Woodtli absolvierte von 1990 bis 1996 eine Keramik- und Grafikausbildung an der Schule für Gestaltung Bern (SFGB) . Anschliessend studierte er Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule für Gestaltung und Kunst. Ab 1996 arbeitete Woodtli in der Subkultur, beispielsweise für den Kiosk durch Kunstkanal in Bern. 1998 zog Woodtli nach New York, wo er in den Büros der renommierten Grafiker David Carson und Stefan Sagmeister tätig war. Nach seiner Rückkehr gründete er 1999 in Zürich ein eigenes Atelier. In den 1990er-Jahren – noch während seines Studiums – entwarf Woodtli zahlreiche Einladungskarten für subkulturelle Galerien. Für das Magazin SoDA entstanden Editorials wie das Millenium Starter Kid. Woodtli machte sich innerhalb der internationalen Grafikszene rasch einen Namen und arbeitet seither für Kunde wie das Magazin Wired. Von November 2004 bis Ende 2005 gestaltete er alle Ausstellungsplakate des Museum für Gestaltung Zürich. Im Wettbewerb für die neue Schweizer Banknotenserie erhielt er für seinen Entwurf 2005 den zweiten Preis und eine Einladung in die Endrunde. Seit 2000 ist er AGI-Mitglied, seit 2001 Gastdozent an diversen Institutionen im In- und Ausland. Woodtli hat zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten, so bereits 1999 den Eidgenössischen Preis für Design des Bundesamts für Kultur (BAK). 2007 wurden seine Serie von fünf Ausstellungsplakaten und die daraus abgeleiteten Einladungskarten aus dem Jahr 2005 für das Museum für Gestaltung Zürich mit dem Hauptpreis beim Design Preis Schweiz ausgezeichnet. Woodtli lebt und arbeitet in New York und Zürich.

Quelle:

CV von Martin Woodtli
www.designpreis.ch/?pageID=201&lng=de

Porträt Martin Woodtli
Abbildung: Martin Woodtli / Fotografie: unbekannt

Legendeno

Plakat, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Play – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Trickraum – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Take away – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Plakat, Sportdesign – Museum für Gestaltung Zürich, 2004, Schweiz, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Andruck Einladungskarte, Einfach Komplex – Museum für Gestaltung Zürich, 2005, Gestaltung: Martin Woodtli
Abbildung: Museum für Gestaltung Zürich / ZHdK

Ausstellungstexto
Martin Woodtli – Museum für Gestaltung Zürich

Die Ausstellungsplakate von Martin Woodtli (geb. 1971) für das Museum für Gestaltung Zürich weisen einerseits einen seriellen Charakter auf, vermitteln andererseits visuell eigenständig den jeweiligen Inhalt. Für eine Ausstellung über Bilder in der Wissenschaft findet Woodtli eine experimentelle grafische Umsetzung: Multiplikation und Variation des Bildzeichens durch Reihung und schliesslich Einbindung in eine komplexe Struktur veranschaulichen das Thema in ebenso unmittelbarer wie ästhetisch überzeugender Form.